Ein wichtiger Meilenstein im BMG-geförderten Projekt LinkMedR ist erreicht: Daten aus medizinischen Registern und ersten klinischen Landeskrebsregistern konnten erfolgreich bereitgestellt und verknüpft werden. Damit liegen für die Teams der Auswertung bereits erste faktisch anonymisierte Analysedatensätze vor.

Deutschlandkarte mit farblich gekennzeichneten Bundesländern je nach Stand der Datenbereitstellung und Verknüpfung im LinkMedR Projekt
Bildquelle: IDG/Effenberger – Stand August 2026: Bundesländer je nach Stand der Datenbereitstellung und Verknüpfung im LinkMedR-Projekt

Die Verknüpfung unterschiedlicher Registerdaten schafft neue Möglichkeiten für die wissenschaftliche Auswertung. Nur so können Fragestellungen untersucht werden, die sich aus einzelnen Datenquellen allein nicht beantworten lassen, wie der Zusammenhang der Erkrankungen und ihrer Therapien mit dem Auftreten von Krebserkrankungen.

Auch nicht mögliche Verknüpfungen liefern wichtige Erkenntnisse

Auch klinische Landeskrebsregister, bei denen der Datenabgleich und die -bereitstellung nicht möglich war, liefern dem Projekt wertvolle Erkenntnisse: Absagen machen sichtbar, an welchen Stellen rechtliche, technische oder organisatorische Voraussetzungen noch weiter harmonisiert werden müssen. Dies trägt dazu bei, die Voraussetzungen für künftige registerübergreifende Datenverknüpfungen zu verbessern.

Die Datenbereitstellung und Verknüpfung läuft noch bis Ende September 2026. Wir sind gespannt, mit wie vielen klinischen Landeskrebsregistern bis dahin ein erfolgreiches Datenlinkage realisiert werden konnte.

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Ansprechpartnerin und Ansprechpartner

PD Dr. Anne Regierer – anne.regierer@drfz.de

Dipl.-Math. Tobias Hartz – t.hartz@kk-n.de